Börsenpatent. Wir Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kaiserinn. Es soll in Unserer K.K. Haupt- und Residenz-Stadt Wien vom 1.nachst künftigen Monats september anzufangen, eine öffentliche Börse errichtet, diese durch einen eigends anzustellenden Kaiserl.Königl. Commissarium ordentlich eröffnet.

Editorial: Wien, o.Dr., 1.August 1771.
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Descripción:

(12) SS. Folio. Czeike I,427; Baltzarek, Die Geschichte der Wiener Börse (1973). Erste Ausgabe des Gründungsdokuments der Wiener Börse. Diese wurde während der Regierungszeit Maria Theresias gegründet und diente vorrangig dem Zweck, Regierungsanleihen auf den Markt zu bringen. Es hatte bereits 1761 einen Versuch dazu gegeben, der aber scheiterte. In 31 Kapiteln werden die Regeln der Börse vorgestellt, darunter sind solche über die regulären Öffnungszeiten, eine militärische Bewachung, keine weiblichen Händlerinnen, nur eingetragene Händler (Sensale) usw. Die Händler, und damit natürlich auch der Handel, unterlagen striktesten Auflagen, um Insiderhandel oder finanzielle Unregelmäßigkeiten auszuschalten. Sie durften somit nicht für Privatpersonen tätig werden, sie durften nicht für sich selbst handeln, und sie durften auch nicht für andere Häuser arbeiten. Eine spezielle Vorschrift der Wiener Börse war es auch, dass sie von Beginn an unter staatlicher Kontrolle war, auch um Wucherzinsen zu unterbinden. Und natürlich war auch die Bestrafung der Zuwiderhandelnden festgelegt worden, denn im letzten Kapitel lesen wir: "Dahingegen diejenigen, welche diesem Patente zuwider handlen, die sich durch ihre eigennützige Absichten selbst zugezogene Strafe, welche von Unserem Fisco bey der N.Oe.Regierung einzuklagen ist, unausbleiblich zu erwarten haben. Wornach sich also ein jeder zu achten, und für Schaden zu hüten wissen werde". Eigentlich alles klar und deutlich, allerdings war der Begriff "Leerverkäufe" damals noch nicht erfunden. Völlig ungebraucht. - Beiliegen: 1) Deutsch, Ernst: Einführung in das Bank- und Börsewesen. Wien, Selbstverlag, 1920. Obrosch. 46 SS. Ernst Deutsch war Inhaber und Direktor der privaten Handelsschule Deutsch, Wien IX., Hörlgasse 12. - 2) Geiger, Arthur - Ludwig Fürstenthal: Das Kostgeschäft in Effekten an der Wiener Börse. Wien, Moritz Stern, 1909. Okart. 47 SS. - 3) Die Privatspeculation an der Börse. Wien, im Selbstverlage des Bank- und Börsenhauses Josef Kohn & Comp., I., Schottengasse Nr.6, 1870. Obrosch. 18, VIII SS. Das Büchlein ist selten und liest sich wie eine frühe Anleitung zu dem, was in der letzten Zeit an den Börsen passiert ist. Man nehme eine Anzahl Aktien von Kleinaktionären, bündle sie und spekuliere damit. Allerdings: "Wir können nicht Gewinn garantieren, sondern geben, gestützt auf unsere reichen Erfahrungen in dieser Branche die Versicherung, dass derjenige, der die angedeuteten geistigen Fähigkeiten besitzt, und mit bescheidenen Wünschen die Börsenspeculation, wie eine andere Geschäftsthätigkeit betrachtet, unter unserer Leitung günstige Resultate zu erzielen, die beste Aussicht hat.". Sehr schön! Eigentlich gehört das Büchlein nachgedruckt und allen, die über die notwendigen geistigen Fähigkeiten verfügen zum Geschenk gemacht, aber: bin ich der Kohn? Wiener Börse. N° de ref. de la librería

Detalles bibliográficos

Título: Börsenpatent. Wir Maria Theresia von Gottes ...
Editorial: Wien, o.Dr., 1.August 1771.

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