Die Aufhebung luzernischer Klöster im 19. Jahrhundert.

Buholzer, Josef.

Editorial: Luzern, Buchdruckerei Räber & Cie. 1917., 1917
/ Encuadernación de tapa blanda
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Título: Die Aufhebung luzernischer Klöster im 19. ...

Editorial: Luzern, Buchdruckerei Räber & Cie. 1917.

Año de publicación: 1917

Encuadernación: Soft cover

Descripción:

Gr.-8°. 166 SS., 1 Bl. Tfn. u. Abbn. OBrosch. (etwas gebräunt, fleckig u. bestossen). Seiten leicht knittrig, in den äussersten Stegrändern und im Schnitt etwas stockfleckig (wenig störend). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Sehr nützliche, einlässliche und aufschlussreiche monographische Dokumentation aus katholisch-konservativer Sicht zu den Luzerner Klöstern, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts enteignet und aufgehoben wurden, was in der Folge zu verschärften politischen und gesellschaftlichen Divergenzen führte. ? Zur Darstellung gelangen: Die Franziskanerklöster in der Au Luzern und Werthenstein, das Jesuitenkollegium in Luzern, das Ursulinenkloster Maria-Hilf an der Musegg, die Zisterzienserabtei St. Urban und das Zisterzienserinnenkloster Rathausen, sowie das Schwestern-Institut Baldegg. ? ?In den Kriegswirren von 1798?1799 erlitten viele Klöster Schäden, und alle wurden zu Kontributionen gezwungen. Die Behörden der Helvetik ordneten die Sequestrierung der klösterlichen, zum Nationalgut erklärten Vermögenswerte an. Mit dem Verbot der Novizenaufnahme und der Abtwahl sollten sämtliche Ordensniederlassungen zum Verschwinden gebracht werden. Aber schon 1802?1803 wurden die Klöster wieder bezogen - mit Ausnahme von St. Gallen, das 1805 dem neuen Kanton geopfert wurde. Der Bundesvertrag von 1815 garantierte zwar den Bestand der Klöster, änderte aber nichts an der negativen Beurteilung des Mönchtums in aufgeklärten und liberalen Gesellschaftskreisen. Um ihre Existenz gegen aussen zu legitimieren, unternahmen Benediktiner und Zisterzienser beachtliche Anstrengungen im Schulwesen. Radikale und Liberale hoben die Klöster dennoch auf, so 1841 im Kt. Aargau (nur die Frauenklöster wurden dort vorübergehend restituiert), 1838 und 1848 im Kt. Luzern, 1848 in den Kantonen Tessin und Freiburg, 1857 und 1874 im Kanton Solothurn und 1862 im Kanton Zürich. Die Bundesverfassung von 1848 sah keine Bestandsgarantie mehr vor; diejenige von 1874 (Art. 52) untersagte gar die Errichtung neuer oder die Wiederherstellung aufgehobener Klöster (Ausnahmeartikel).? (Aus: C. Pfaff, in HLS, Lemma Mönchtum, Abschn. 5; diese sog. konfessionellen Ausnahmeartikel wurden erst 1973 aufgehoben). ? ?Sieben Ordenshäuser, abgesehen von den Ritterhäusern in Hohenrain, Reiden und Hitzkirch, sind also im Kanton Luzern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dem liberalen Staatskirchentum zum Opfer gefallen. Bloss eines, Baldegg, konnte sich wieder aufrichten. [.] Der geistige, kulturelle und religiöse Verlust, den diese luzernische Klösteraufhebung verursacht hat, lässt sich unmöglich abschätzen; was rein materiell der Kirche an Gütern geraubt wurde, beläuft sich auf über 6 Millionen Franken.? (p. 164; vgl. dazu u.a. auch K. Pfyffer, Geschichte des Kantons Luzern während der letzten fünfzig Jahre. Zürich 1852, passim). Sprache: de. N° de ref. de la librería CHLU061120

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