3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

Folletete, Victor (Louis-Antoine), schweiz. Geistlicher u. Schriftsteller (1835-1912).

Editorial: Pruntrut (franz. Porrentruy), 1856-1862.
Usado / 9 S., 8° u. 4°. / Cantidad: 0
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Descripción:

Folletete studierte „am Kollegium Pruntrut, dann an den Priesterseminaren von Langres (Champagne) und Montauban (Midi-Pyrénées). 1858 Priesterweihe in Solothurn. Hauslehrer der adligen ungarischen Familie von Appony. Um 1862 wurde F. in Versailles ins Kapuzinernoviziat der Ordensprovinz Frankreich aufgenommen. 1863 legte er das Ordensgelübde ab und nannte sich fortan Louis-Antoine. 1867 Guardian im Kloster von Cahors (Midi-Pyréneés), 1870 in Besançon. Während des Dt.-Franz. Krieges arbeitete er als Feldgeistlicher und Krankenpfleger. Als Guardian des Klosters von Marseille konzentrierte er seine missionarische und apostolische Tätigkeit auf diese Region. Erst unter Druck gab er 1880 den von Jules Ferry unterzeichneten Dekreten zur Ausschaffung von Geistlichen nach. 1891 Provinzial der Ordensprovinz Lyon, 1896-1912 Generaldefinitor des Ordens in Rom. Zeit seines Lebens forschte der gebildete F. in den Bereichen Kunst und Geschichte. Er interessierte sich für Religionsgeschichte, v.a. für die Geschichte seines Ordens, veröffentlichte Biografien und illustrierte Hagiografien. Er hatte massgeblichen Anteil an der Studie ‚Vénérable P. Marc d'Aviano, capucin‘ (1921), die sich mit einem Propagator der Kreuzzüge gegen die Türken im 16. Jh. befasste. F.s Ämter und Forschungen führten ihn durch ganz Europa und bis in den Mittleren Osten" (Hist. Lex. d. Schweiz). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Ein Brief m. Ausschnitt ohne Textverlust. - Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 500. N° de ref. de la librería

Detalles bibliográficos

Título: 3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Editorial: Pruntrut (franz. Porrentruy), 1856-1862.
Encuadernación: 9 S., 8° u. 4°.

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1.

Folletete, Victor (Louis-Antoine), schweiz. Geistlicher u. Schriftsteller (1835-1912).
Editorial: Pruntrut (franz. Porrentruy), 1856-1862. (1862)
Usado Ejemplar firmado Cantidad: 1
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Descripción Pruntrut (franz. Porrentruy), 1856-1862., 1862. 9 S., 8° u. 4°. Estado de conservación: 0. Folletete studierte „am Kollegium Pruntrut, dann an den Priesterseminaren von Langres (Champagne) und Montauban (Midi-Pyrénées). 1858 Priesterweihe in Solothurn. Hauslehrer der adligen ungarischen Familie von Appony. Um 1862 wurde F. in Versailles ins Kapuzinernoviziat der Ordensprovinz Frankreich aufgenommen. 1863 legte er das Ordensgelübde ab und nannte sich fortan Louis-Antoine. 1867 Guardian im Kloster von Cahors (Midi-Pyréneés), 1870 in Besançon. Während des Dt.-Franz. Krieges arbeitete er als Feldgeistlicher und Krankenpfleger. Als Guardian des Klosters von Marseille konzentrierte er seine missionarische und apostolische Tätigkeit auf diese Region. Erst unter Druck gab er 1880 den von Jules Ferry unterzeichneten Dekreten zur Ausschaffung von Geistlichen nach. 1891 Provinzial der Ordensprovinz Lyon, 1896-1912 Generaldefinitor des Ordens in Rom. Zeit seines Lebens forschte der gebildete F. in den Bereichen Kunst und Geschichte. Er interessierte sich für Religionsgeschichte, v.a. für die Geschichte seines Ordens, veröffentlichte Biografien und illustrierte Hagiografien. Er hatte massgeblichen Anteil an der Studie ‚Vénérable P. Marc d'Aviano, capucin‘ (1921), die sich mit einem Propagator der Kreuzzüge gegen die Türken im 16. Jh. befasste. F.s Ämter und Forschungen führten ihn durch ganz Europa und bis in den Mittleren Osten" (Hist. Lex. d. Schweiz). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Ein Brief m. Ausschnitt ohne Textverlust. - Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 500. Nº de ref. de la librería 41232

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