26 eigenh. Briefe mit U.

Friedinger, Carl, Pädiater (1821-1892).

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Descripción:

Wiesbaden, Wien, Villach, Strengberg u. o. O., 1875-1886, 68 1/2 S. Kl.-4°. Doppelblätter. Inhaltsreiche und umfangreiche Brieffolge an den österreichischen Politiker u. Entomologen Cajetan Freiherr von Felder (1814-1894) u. a. mit Geburtstags- und Namenstagsglückwünschen sowie Neujahrswünschen. Häufig ergreift Friedinger lobend Partei für Felder und äußert sich zu seiner politischen Arbeit und kritisiert dessen Gegner. - I. o. O., 7. August 1875: "[.] Der Dichter Ludwig Aug. Frankl schreibt mir von Fraunkirchen [.]: Kränkung u. Sorge frißt doch in die Seele wie Rost in den edelsten Stahl wenn noch so leise. Nun aber ist’s gut. Wer aber im Landtage war es, der die Gemeinheit niedertrat?’ [.]." - II. Strengberg, 7. September 1876: "[.] Ich habe [.] gelesen, daß in der Gemeinderaths-Sitzung d. 5. Septbr einige Gemeinderäthe sich wieder sehr unconstitutionel oder vielmehr sehr ungezogen wie man zu sagen pflegt betragen haben. Diese lieben es, regelmäßig jedes halbe Jahr ihren von den Gemeinderäthen selbst gewählten Bürgermeister zu beleidigen u. dadurch öffentliches Scandal zu machen. [.] ich [.] erlaube mir meine größte Erbitterung über die Ihnen jüngst angethane Beleidigung im Wiener Gemeinerathe Ihnen mittelst einem ehrfurchtsvollen Schreiben auszudrücken u. gleichzeitig Sie lebhaft zu beglückwünschen, daß die weitaus größte Zahl der Gemeinderäthe das Kiktorenamt übernom[m]en u. die Scandalmacher Schweigen gemacht hat. Ist [es] nicht eine sehr große Schande für die größte Stadt des Reiches, wenn die Bevölkerung keine besseren Vertreter als solche Scandalmacher sich zu wählen weiß? [.]." - III. o. O., 15. April 1886: [.] Über Ihren mir theuren Wunsch d. 13. beehre ich mich zu Ihrer [.] Kenntniß zu bringen, daß ich nicht im Besitze des gewünschten Protokolles der bewußten vertraulichen Landtags-Sitzung bin. Ich habe niemals Ihre Verteidigungsrede meiner Person zu sehen bekommen. Ich habe sogar diejenigen bezüglichen Papiere, welche in meinen Händen sind, nicht vollständig gelesen. Selbe liegen mit der Aufschrift "Niederträchtigkeits-Affaire" zusammengebunden in meinem Kasten. Ich denke mit Unwillen an jene Elenden zurück, gleichviel, ob selbe bereits die Erde deckt oder ob Sie in Ehren noch unter den Lebenden wandeln, welche Ihr edler, klar sehender Geist unter großer Anstrengung besiegen mußte. Die Phrase: "De mortuis nihil nisi bene" ist mir werthlos. Mir gilt als Grundsatz: Die Wahrheit über Alles. Auch die Todten sollen im Grabe noch die Wahrheit hören, wenn sie im Leben Schurken waren [.]." - Friedinger studierte von 1842-47 an der Universität Wien Medizin und wurde 1848 zum Dr. med., im folgenden Jahr zum Dr. chir. promoviert. Er war Magister der Geburtshilfe und erhielt seine weitere Ausbildung am Allgemeinen Krankenhaus in Wien. 1853 trat er in die staatliche Findelanstalt ein. Dort beschäftigte er sich intensiv mit dem Impfschutzwesen und habilitierte sich 1857 für Pockenschutzimpfung, 1866 für Säuglings- und Armenkrankheiten. Seit 1866 als Direktionsleiter der Findelanstalt tätig, wurde er 1868 in dieser Stellung vom Land Niederösterreich übernommen und wirkte in der nunmehr Niederösterreichischen Landes-Gebär- und Findelanstalt bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1888. Besondere Verdienste erwarb Friedinger sich um die Einführung der Kuhpockenimpfung in Österreich. - Felder studierte von 1834-38 in Wien Rechtswissenschaften. Er wurde 1841 promoviert und assistierte seit 1843 an der Diplomatenschule Theresianum und wurde 1845 als Gerichtsdolmetscher vereidigt. Seit 1848 Hof- und Gerichtsadvokat, war er 1848-50 Mitglied des Wiener Gemeinderats; 1861 wurde er für die liberale "Mittelpartei" wiedergewählt und übernahm das Amt des Vizebürgermeisters und 1868 das des Bürgermeisters von Wien. Felder, der seit 1861 dem Niederösterreichischen Landtag angehörte, war 1880-84 Landmarschall für Niederösterreich. Er reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und erreichte repräsent. N° de ref. de la librería

Detalles bibliográficos

Título: 26 eigenh. Briefe mit U.

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1.

Goldschmidt, Waldemar, Mediziner (geb. 1886)]. - Elsa Goldschmidt.
Editorial: Stockholm, 1929-35. (1929)
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Descripción Stockholm, 1929-35., 1929. Zusammen 68 SS. 4to und 8vo. Meist mit Kuvert. In zeitgen. Zigarrenkiste der Österreichischen Tabakregie. Familiale, tls. zärtliche Korrespondenz vertraulichen Charakters und sehr privaten Inhalts. - Waldemar Goldschmidt, geboren in Bukarest, war Chirurg und Autor mehrerer einschlägiger Arbeiten (so etwa "Pleuralverhältnisse beim Elephanten" oder "Die Aorta im Hiatus aorticus") und an der Ersten chirurgischen Klinik Anton von Eiselsbergs am Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig. - Beiliegend 34 meist eh. Briefe und Postkarten von fremder Hand (zumeist Marie und E. von Foelkersam) an W. Goldschmidt. Warschau u. a., ca. 1920-1932. Zusammen 113 SS. Verschiedene Formate. Nº de ref. de la librería 14224

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Matthison-Hansen, Aage, Schriftsteller und Herausgeber (1864-1938).
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Descripción Kopenhagen, 8. II. 1890 und 25. III. 1913, 8°. Zus. 6 Seiten. I. An Hugo Kosterka auf einem Kartonblatt mit seinem gedruckten Porträt mit Dank für seine Besprechung der Sammlung "Nutids-Lyrik" (1899). - II. An einen Herrn mit der Abschrift von 2 Gedichten (12 und 14 Zeilen). Nº de ref. de la librería 44868

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3.

Straub, Joseph, Biologe, Botaniker und Züchtungsforscher (1911–1987).
Editorial: Verschiedene Orte, 1953 bis 1987. (1987)
Usado Tapa blanda Cantidad: 1
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Kotte Autographs GmbH
(Roßhaupten, Alemania)
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Descripción Verschiedene Orte, 1953 bis 1987., 1987. Zusammen 107½ SS. auf 87 Bll. Verschiedene Formate. Mit 11 eh. adr. Kuverts und zahlreichen Beilagen (s. u.). Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Genetiker und Molekularbiologen Hans Ferdinand Linskens (1921–2007) über berufliche und private Belange: „[.] die freundlich übersandten Sonderdrucke haben in mir auch einen Verdacht genährt. Wollen Sie mir etwa durch Darstellung all der Viecher, die im house dust vorkommen, das Heimkehren verleiten [!], oder möchten Sie mir das heilige Köln abspenstig machen und veranlassen, daß ich nach Mönchengladbach, der kontinentalsten Stadt, ziehe? [.]" (a. d. Br. v. 28. April 1981). – Joseph Straub war von 1961 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1978 Direktor des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung (MPIZ) in Köln. „Auf seine Initiative aus dem Jahr 1959 hin wurde an der Universität Köln das erste molekulargenetische Institut in Deutschland durch Carsten Bresch und Max Delbrück aufgebaut, das für den Aufbau weiterer Institute Modellcharakter hatte" (Wikipedia, Abfrage v. 2. IX. 2009). – Beilagen: I: Menschen um Joseph Straub. Zum 75. Geburtstag von seinen Schülern und Mitarbeitern. O. O., Selbstverlag, 30. März 1986. 58 Bll. (Photokopie) in Leinenschirting. Kl.-4to. – II: Georg Melchers: Joseph Straub. Lehrer, Forscher, Wissenschaftspolitiker. Laudatio anläßlich eines Kolloquiums zum 70. Geburtstag. Ms. Ts. Köln, 1981. 23 num. und 2 nn. Bll. Gr.-4to. Beiliegend eine Doublette. – III: [Hans Ferdinand Linskens]: Joseph Straub. 1911–1987. Ms. Ts. mit zahlreichen e. Bearbeitungsmerkmalen. O. O., [1987]. 15 Bll. Gr.-4to. Beiliegend dasselbe in etwas anderer Form, überschrieben „Entwurf". O. O., [1987]. 16 Bll. Gr.-4to. – IV: Willem Buys in Zusammenarbeit mit Dr. Wintermans: „Hoe oud worden bomen?" Ms. Ts. eines am 16. Februar 1983 gehaltenen Referats. 1 Bl. Gr.-4to. Mit zahlreichen e. Bearbeitungsmerkmalen. – V: Diverse Notizen, kopierte Zeitungsausschnitte u. a. Zusammen 20 Bll. – VI: 1 Dianegativ mit einer Aufnahme Joseph Straubs in jungen Jahren. – VII: Joseph Straub: Geschichte des Max Planck-Institutes für Züchtungsforschung. Ms. Ts. eines am 19. September 1986 gehaltenen Vortrages. 23 num. Bll. (Photokopie). Gr.-4to. – VIII: Joseph Straub: Einleitender Vortrag anläßlich des SI-Kolloquims am 19. September 1986 im Max Planck-Institut für Züchtungsforschung. Ms. Ts. (Photokopie) mit einigen e. Einfügungen u. dgl. mit Kugelschreiber. 23 num. Bll. Gr.-4to. – IX: Joseph Straub: Abschließender Beitrag zur Kölner Gedenkfeier für Max Delbrück. Ms. Ts. (Photokopie) eines am 10. März 1982 gehaltenen Vortrages. 10 num. Bll. Gr.-4to. – X: Joseph Straub: E. Ausflugsprogramm. O. O. u. D. 1 S. Gr.-4to. – XI: 28 Bll. diverse Korrespondenz, darunter der Partezettel des 1987 verstorbenen Wissenschaftlers, eine e. Briefkarte seiner Witwe, ein e. Brief seiner Tochter aus Kinderjahren u. a. Nº de ref. de la librería 17859

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Rössing, Karl, Maler und Graphiker (1897-1987).
Editorial: Gauting vor München und Marchtrenk, 14.VI. 1975-5.VIII. 1984. (1984)
Usado Tapa blanda Cantidad: 1
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Descripción Gauting vor München und Marchtrenk, 14.VI. 1975-5.VIII. 1984., 1984. Zusammen 46 SS. Meist 4to. Interessante Sammlung von Briefen an den Kulturpublizisten und Kunstkritiker Kristian Sotriffer (geb. 1932), dem der in Gmunden geborene Künstler u. a. über die Arbeit an seinen Graphikmappen berichtet: "Für Dr. Hartmann arbeite ich an einem kleinformatigen Mappenwerk von 9 Blättern (24:27), die bald fertig sind [.] Der Druck für die Freunde der Albertina ist [fertig] die Auflage gut geraten und geht jetzt in 100 Exemplaren ab und für die Kestner-Gesellschaft ist auch eine Auflage gedruckt worden. Dazu hatte ich viel Arbeit mit der Sichtung und Ordnung meiner Kleingraphik, eine Mühseligkeit, die noch nicht beendet ist [.]" (Br. v. 25. VIII. 1975). - Nach dem Tod seiner Gattin, der Malerin Erika Glöckner (geb. 1903), birgt ein Aufenthalt im oberösterreichischen Marchtrenk "Hoffnungen und auch Befürchtungen" in sich "- wie könnte es anders sein, da die Rechnung nun einmal nicht aufgehen kann. Die Wohnung wäre dort kein Problem, ich könnte im Hof meiner Nichte unterkommen und hauswirtschaftlich aufgehoben sein. Der Preis: ein ländliches, einsames Leben fern vom Rhythmus und den Anregungen einer Großstadt - aber ich kann keine Ansprüche mehr stellen und keine Bedingungen. Hier in Ganting bliebe die Angst, den Geist, der in unserer Wohnung lebte[,] nur noch suchen zu können, indem ich ins Dunkle starre und aus Erika und ihrer Vergegenwärtigung eine Reliquie zu machen. Das darf nicht sein [.]" (Br. v. 16. IV. 1977). - Neben seinem Schaffen, der Angst um die eigene Zukunft und der Darstellung seiner Vergangenheit sind andere Künstler, ihr Schaffen und die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit demselben gleichfalls ein fester Bestandteil der Korrespondenz: "Die Verärgerung über diesen Spangenberg gehen [!] unüberhörbar in Mißachtung über, denn dieser Mensch hatte nie ein Interesse an Kubin. Ich fürchte nur, dass der Film ohne Verständigung nicht gedreht werden kann. Es täte mir leid [.]" (Br. v. 10. VII. 1977). - "Paul Floras Frage beantworte ich gern mit einem JA. Es würde mich interessieren in welchem Rahmen und von wem so eine Ausstellung veranstaltet würde [.]" (Br. v. 28. II. 1978). - "Gestern war Robert Förch [Graphiker und Maler, geb. 1931] bei mir, 11 Stunden lang und Sie wissen ja, er spricht sehr eindringlich [.]" (Br. v. 3. VIII. 1980). - "Darf F[ranz] J[osef] A[ltenburg] [geb. 1941] mitkommen? Er ist ein sehr lieber Mensch, 38, Keramiker und wir haben uns sehr angefreundet [.]" (Br. v. Sept. 1977). - Der Kulturpublizist und Kunstkritiker Kristian Sotriffer war seit 1962 Kritiker der Wiener ‘Presse’; von 1972-83 war er als künstlerischer Leiter der Edition Tusch, 1984-86 auch beim Herold-Verlag tätig. 1993 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Nº de ref. de la librería 4250

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